Make or Buy? Warum Mitarbeiter mit Schatten-KI längst selbst bauen
Mitarbeiter bezahlen ChatGPT aus eigener Tasche, damit sie ihre Arbeit erledigen können. Die Firma findet’s praktisch. Theo und Maksim eher nicht. Denn während noch über die offizielle KI-Freigabe diskutiert wird, landen längst Firmendaten in privaten Accounts – und nebenbei entstehen Apps, von denen die IT noch nie gehört hat.
Dabei ist Selberbauen mit KI längst eine ernsthafte Alternative zum Softwarekauf. Theo und Maksim sprechen darüber, wann es sich lohnt, alte Software abzulösen, und was man besser weiterhin einkauft. Für die Reisekostenabrechnung fällt die Entscheidung anders aus als für einen Prozess, der die Firma von ihrer Konkurrenz unterscheidet. Und manchmal ist die Wartungsrechnung für das alte System das überzeugendste Argument für einen Neubau.
Nur ist eine schnell gebaute App noch lange nicht fertig betreut. Solange jemand damit einmalig eine Auswertung macht, bleibt vieles überschaubar. Sobald die Kollegen jeden Morgen darauf angewiesen sind, braucht es jemanden, der weiß, wo sie läuft, wie man sie repariert und wer während seines Urlaubs übernimmt. Die beiden besprechen, wie Unternehmen solche Ideen aus dem Team aufgreifen können, bevor daraus die nächste heimlich betriebene Firmen-IT wird. Denn Schatten-KI verschwindet kaum, solange die erlaubte Alternative den Leuten ihre Arbeit schwerer macht.
Transcript
Es gibt Software, über die sich in einer Firma seit Jahren alle ärgern.
Speaker:Trotzdem wird sie weiter benutzt, weil ein Ersatz bisher entweder zu teuer oder zu aufwendig war.
Speaker:Mit KI wird es jetzt leichter, so etwas selbst zu bauen.
Speaker:Und manche Mitarbeiter warten gar nicht erst auf die Firma, sondern legen einfach los.
Speaker:Ich habe mit Maxim drüber gesprochen, wie man heute entscheidet, welche Software man kauft, welche man besser selbst baut.
Speaker:Mich hat dabei besonders interessiert, was aus den Ideen der Mitarbeiter wird.
Speaker:Denn eine App
Speaker:die ich für mich selbst baue, was komplett anderes, die, auf die sich jeden Morgen die ganze Abteilung meine Kolleginnen und Kollegen verlassen.
Speaker:Da geht es dann nämlich auch darum, wer sich kümmert, wenn mal etwas nicht läuft oder wenn der Mitarbeiter die Firma verlässt.
Speaker:Ich bin Theo und ich wünsche euch viel Spaß mit dieser Folge von Beyond AI.
Speaker:Let's go!
Speaker:Diese 21 Skills turnen ClaudeFable 5 in einen Konsultationen.
Speaker:Good bye McKinsey, hallo ClaudeFable 5.
Speaker:sind jetzt die Skills, die neuen Prompt Libraries.
Speaker:Ja, ich hab das Gefühl.
Speaker:Eigentlich ist die LinkedIn-Welle schon zwei, drei Stufen weiter, aber der Typ propagiert hier immer noch den Abgesang von Mackenzie.
Speaker:Ich hab da neulich einen coolen Kommentar drunter gelesen, hat einer dieses genervt-Meme gepostet, wo dieser Schauspieler die Augen so nach oben dreht und dann ...
Speaker:Are people still falling for this?
Speaker:I thought those times were over.
Speaker:Du bist nicht so viel auf LinkedIn unterwegs, oder?
Speaker:Ich
Speaker:versuche es zu reduzieren.
Speaker:~
Speaker:team.
Speaker:Wenn ich mal ganz viel Geld habe, kaufe ich LinkedIn und schalte es ab.
Speaker:Das ist der Elon Musk Plan B dann, oder?
Speaker:exakt, exakt.
Speaker:Aber bis dahin muss man das Spiel halt bisschen mitspielen mit Social Media.
Speaker:Ja, ein bisschen schon.
Speaker:Ja, genau.
Speaker:Aber Maxim, wie ist denn dein Take?
Speaker:Also die Consultancy war ja am Anfang sehr, sehr stark unter Druck.
Speaker:Also in der medialen
Speaker:Wahrnehmung hat sie aber relativiert.
Speaker:Wie ist da deine Meinung?
Speaker:Also ich sehe es...
Speaker:wir haben vor paar Folgen mal darüber gesprochen, ...
Speaker:...
Speaker:was können LLMs denn wirklich gut ...
Speaker:...
Speaker:und was können sie nicht so gut.
Speaker:Und sie können halt die Sachen super, ...
Speaker:zu denen es halt viele Trainingsdaten gibt ...
Speaker:oder die man gut testen kann.
Speaker:Und du kannst wunderbar im Consulting-Business ...
Speaker:...
Speaker:Bücher, in denen du diese Case-Studies hast.
Speaker:Da kannst du in und so rauf und runter ...
Speaker:auswendig lernen, trainieren und sonst was.
Speaker:Das heißt, auf diesem Level
Speaker:bin ich gut genug, dass mich eine von den top 5 Consultancies in der Welt mit Handkurs einstellt nach dem Interview.
Speaker:Prä-LLM.
Speaker:Heute werden
Speaker:die vielleicht oder das Interview ist wahrscheinlich on-site und dann nicht mit dem Handy in der Hand.
Speaker:Aber auf diesem Level glaube ich, sind die LLMs mega gut.
Speaker:Aber dann quasi im echten Consulting Game kommst du in lauter Sachen rein, die du halt
Speaker:wo die klare Antwort nicht vertestbar ist.
Speaker:Also du kannst ja schlecht dem LLM mal sagen, ja du darfst jetzt 100 Firmen konsulten und dann schauen wir mal, ob diese Firmen zwei Jahre später einen halben oder doppelten
Speaker:Aktienkurs haben oder sowas.
Speaker:Das heißt, da beginnt das genau mit der Unternehmensführung.
Speaker:Also das heißt, ganzen lehrbaren Sachen bei einer Unternehmensführung kann ein LLM wahrscheinlich alle perfekt und viel besser als du und dich bestimmt.
Speaker:Aber trotzdem
Speaker:wird es jetzt ein echtes Unternehmen nicht führen können, weil du kannst keine Sandbox-Environment aufsetzen, wo du sagst, jetzt gründe das gleiche Start-up hundertmal
Speaker:und da, wo es nicht pleite gegangen ist, auf der auf den machen wir Reinforcement Learning.
Speaker:Und deswegen halte ich diese Sachen für, ja, also nicht glaubwürdig, aber gleichzeitig eine Consultancy, die heute kein LLM einsetzt, für ...
Speaker:Recherche arbeiten und auch Unterstützung bei den Case Studies und und und und und.
Speaker:oder die ganze Protokollierung.
Speaker:Protokollierung.
Speaker:glaube
Speaker:ich, wenn die das heute nicht schon längst machen, die kann nicht ihre Tagessätze mehr rechtfertigen.
Speaker:Also es ist aus meiner Sicht wieder das klassische, du wirst nicht ersetzt durch KI, sondern du wirst ersetzt durch den Konkurrenten der KI einsetzt.
Speaker:Und sehe ich bei der Unternehmensberatung ganz stark.
Speaker:das Klischee, dass McKinsey ist nur ein Cover-My-Ass-Partner.
Speaker:Da bist du genau im Extrem.
Speaker:Wir hatten das ja erst in den letzten Folgen bezüglich Softwareentwicklung.
Speaker:Ownership,
Speaker:Verantwortung.
Speaker:kannst dich hergehen und sagen, ja, hat halt Claude ausgearbeitet.
Speaker:Ja, das ist auch ein Satz, wir quasi intern eigentlich fast schon verboten
Speaker:haben.
Speaker:Das ist maximal eine interne Notiz, aber ein Ergebnis hat den Namen nicht verdient, wenn du sagst, das hat die KI für mich gemacht.
Speaker:Weil dann hast du den Gedankenprozess dahinter nicht aktiv genug gesteuert, sonst würdest du es so nicht formulieren.
Speaker:Und das ist genau dieses, ab wann stehst du für ein Ergebnis ein, ab wann vertraust du einem Ergebnis, ja, ab da, du
Speaker:so viel mitdenken konntest, dass du nicht mehr in diesen Satz zurückfällst, das hat die KI für mich gemacht, sondern dass du sagst, das habe ich mit KI gemacht.
Speaker:So wie ein Schreiner ja nicht sagt, ja den Tisch hat die Bohrmaschine, oder wie der das Loch hat die Bohrmaschine
Speaker:gebohrt, sondern ich habe das gebohrt.
Speaker:Natürlich nehme ich eine Bohrmaschine, weil sonst hätte ich da dreimal so lange gebraucht und das zahlt mir keiner.
Speaker:Du hast es ja bei der letzten Sprint Retro bei uns eingebracht und ich fand das echt einen guten Punkt, weil du hast es ja wirklich auch so formuliert, wenn ich mich richtig
Speaker:erinnere, dass es ein totales Wahnsignal ist, man von sich selber sagt, das hat die KI gemacht.
Speaker:Also wenn man sich das Sagen hört, dann sollte man sofort innehalten.
Speaker:Sofort
Speaker:stoppen und sein mentales Bild dessen was passiert nachziehen.
Speaker:Also das auch was wir ja auch alle gelernt haben und beobachtet haben.
Speaker:Man soll sich nicht von der KI stressen lassen.
Speaker:Die agentischen Systeme haben diese seltsame Eigenschaft.
Speaker:Die brauchen ja sehr lang für die Antwort.
Speaker:Also das ist keine seltsame Eigenschaft, der komme ich gleich, aber der seltsame Effekt.
Speaker:die brauchen sehr lang für ihre Antwort, weil sie zigtausend Dinge und Schritte und Checks machen.
Speaker:Und dann dauert das mal eine halbe Stunde.
Speaker:Und dann, wenn es fertig ist, spürst du als User so diesen Druck.
Speaker:Es muss weitergehen.
Speaker:Ich muss die jetzt wieder füttern.
Speaker:Die muss ja weiterarbeiten.
Speaker:Ich kann sie jetzt nicht einfach liegen lassen.
Speaker:Und dann ist es ein Telefonanruf oder so, was du unterbrichst, was du tust, jetzt schnell weiter zu prompten.
Speaker:Und das hat aber den Nebeneffekt, dass du immer sloppy promptest, weil du gar nicht
Speaker:verdauen konntest, was ist bisher passiert.
Speaker:Dann muss man sagen, ich arbeite nicht für die KI, die KI arbeitet für mich.
Speaker:Die kriegt erst dann die nächste Anweisung, wenn ich die Zeit und die Energie hatte, diese nächste Anweisung sinnvoll zu gestalten.
Speaker:Also die einzige Ausnahme davon ist dieser klassische, was wir früher den Buttkicker genannt haben, wo das dann einfach nur die Mach-weiter-Prompt, aber die braucht es
Speaker:mittlerweile fast nie, weil die Harnesses mittlerweile gut genug sind, dass die KI erst
Speaker:aufhört, wenn sie sinnvolle Rückfragen an dich hat.
Speaker:Und deswegen, da musst du dann halt sagen, ich gebe dir das dann die nächsten Infos, wenn ich sie habe.
Speaker:Im Unterschied zu, also weil du zahlst ja die Karriere nicht pro Stunde, du zahlst ja pro Token.
Speaker:Deswegen do it when you're ready.
Speaker:Ja und vor allem das verführerische ist ja, dass du, außer du promptest die KI jetzt komplett in eine andere Richtung, aber dass du ja üblicherweise auch zwei, drei, vier
Speaker:Vorschläge bekommst, wie es weitergehen kann.
Speaker:Accept, accept, accept,
Speaker:genau.
Speaker:Und wenn du dann sozusagen diesen Stressfaktor kombinierst mit der eigenen Ungeduld plus noch, man hat was auf dem Silbertablett, wo man eigentlich nur noch dann Enter drücken
Speaker:muss, das ist natürlich dann
Speaker:schon sehr verführerisch.
Speaker:Eine Frage, Maxim, bei der mich deine Meinung interessiert, das ist das ganze Thema.
Speaker:Man führt jetzt eine neue KI-Initiative in der Firma ein.
Speaker:Da hast du immer mit Brownfield zu tun.
Speaker:Es
Speaker:ist in den seltensten Fällen ja so, dass du mit Reiner Greenfield Umgebung zu tun hast, außer du hast jetzt irgendwie eine komplett neue Ausgründung oder sowas.
Speaker:Aber jetzt hast du Brownfield, Legacy Software.
Speaker:Und die Frage ist, welchem Punkt oder anhand welcher Punkte würdest du entscheiden, okay, man bleibt jetzt erstmal bei einer Legacy Software im Brownfield oder man geht sofort bei
Speaker:einer KI Einführung einen Schritt, dass man sagt, okay, wisst ihr was, mit dem ganzen Instrumentarium, das wir jetzt einfach haben, let's go, wir bauen das quasi nicht nur mit
Speaker:KI, sondern auch für KI neu.
Speaker:Ja, also erstmal finde ich es ist gut, es also die die die wichtige Frage ist, was machen wir mit dem, was wir schon haben und nicht führen wir KI Sachen ein für die Prozesse, wo
Speaker:wir noch nichts haben, weil dann sind sie nicht wichtig genug, sonst hättet ihr schon vorher was.
Speaker:Also geht an die ganz Eingemachte, geht an die Cronio wählen, wirklich die wichtigen Prozesse und für die gibt es logischerweise schon Tools.
Speaker:So und dann kennt man das, also kennen wir das von Kunden, dass da wirklich teilweise sehr sehr Legacy
Speaker:also alte Software ist.
Speaker:Und da zahlst du im täglichen Doing dann meistens einen Preis für.
Speaker:Also Beispiel von Kunden war, dass alleine das reingehen in die Software war halt schon, also die lädt halt dann ewig, ist nicht so wirklich eine Web App, sondern gehst aber in
Speaker:den Browser rein, aber danach ist alles andere als eine Web App und sehr, sehr, sehr komplexe Clickchains.
Speaker:sehr überladene Menüs und gleichzeitig extrem hohe Wartungskosten für das, es ist.
Speaker:halt
Speaker:der Hersteller halt auch nicht mehr so viele Leute hat, die diese Software können und warten können.
Speaker:Das heißt für alle, für jede Kleinigkeiten, die kostet dann halt schnell Geld und die Alltagsarbeit damit kostet halt auch viel Zeit.
Speaker:Also diese
Speaker:Also die Running Costs musst du dir mal dann vor Augen führen und die vergleichen mit was werden denn die Running Costs, wenn du es selber machst.
Speaker:Also wenn du es brauchst, bestimmt dann irgendwelche Cloud Infrastruktur dafür, wenn du es jetzt modern machst.
Speaker:Die kostet auch Geld.
Speaker:Die gegenüber den alten Running Costs stellen und dann halt auch nicht vergessen, selbst wenn du es selber brauchst, musst du es auch betreiben und weiterentwickeln.
Speaker:Also du brauchst einen internen Maintainer, sag ich mal.
Speaker:Das aber
Speaker:Das ist nichts Schlechtes, war eigentlich was Gutes, weil dann hast du das Ding auch unter Kontrolle.
Speaker:Das ist erst mal die Hauptdiskriminante.
Speaker:Und dann die eigentlichen Entwicklungskosten heutzutage, die sind dann meistens verhältnismäßig überschaubar, wenn das wirklich ein wichtiger Prozess ist.
Speaker:Also wir haben ja gesehen, in wie wenigen Wochen man ja, eigentlich Apps von Scratch heutzutage bauen kann.
Speaker:Und deswegen würde ich da eher auf diese Running Costs schauen.
Speaker:halt danach gehen, da wo wirklich einfach im Alltag dein Business drunter leidet, weil das ein Prozess ist, der wichtig ist und wenn der dann zäh ist, dann hätte ich heutzutage gar
Speaker:keine Hemmungen mehr vor Neubau.
Speaker:Also man hat ja häufig Angst bei Vibe Coding vor Qualität, berechtigterweise.
Speaker:Also nicht einfach hier Prompt rein und Autopilot.
Speaker:Aber wenn du halt, wir haben vorhin übers mentale
Speaker:Mental Model gesprochen über deinen mentalen Zustand des
Speaker:Verständnisses.
Speaker:Wenn du den Maintainer hast bei dir oder bei einer Firma deines Vertrauens, die mit der KI mitdenken, dann kommt da auch was Sinnvolles bei raus.
Speaker:Und das dann im Vergleich zu den Qualitätseinbußen, die du hast aufgrund von totaler Legacy Software, die sich anfühlt wie Windows 95, da gewinnt dann aus meiner Sicht die
Speaker:Neuentwicklung.
Speaker:Und was du halt dann kriegst ist, du kannst das halt nach deinen Wünschen customisieren, also anpassen.
Speaker:Und das kann sehr wichtig sein bei, sagen wir mal bei manchen Prozessen, bei manchen weniger.
Speaker:Und bei welchen ist es wichtig, bei welchen ist es kriegsentscheidend, bei denen, die dich als Unternehmen ausmachen.
Speaker:wenn du, nehmen wir mal irgendwie an Reisekostenabrechnung, mach dich das sonst Unternehmen aus.
Speaker:Nee, das willst du einfach nur wegschaffen.
Speaker:Da würde ich ehrlich gesagt eher wenig customisieren.
Speaker:Dann nimmst du die etablierten Prozesse von der Stange
Speaker:Dementsprechend hast du keinen Customization-Bedarf.
Speaker:Dementsprechend kannst du dann eher einfach was nehmen, was du von der Stange kaufen kannst.
Speaker:Dann brauchst du keinen internen Maintainer und vielleicht ist es auch billiger, weil Reisekostenabrechnung, da wirst du nicht diese eine Spezialsoftware von vor 20 Jahren
Speaker:haben, sondern gibt es irgendwas modernes mit attraktivem Pricing.
Speaker:Da würde ich dann nichts neu bauen.
Speaker:Aber in dem Moment, wo du sagst, du, da haben wir dieses, diese eine uralt Software, an der der Prozess total hängt.
Speaker:und wir können sie nicht customisieren und der Betrieb ist teurer als er sein sollte, weil die Leute, die sich auskennen, halt so rar sind mittlerweile.
Speaker:Neubauen.
Speaker:Das wäre so meine Orientierungshilfe.
Speaker:Na, lasst hören.
Speaker:weil du vorhin das Thema Wipecoding und Qualität angesprochen hast.
Speaker:Auch Menschen können schlechten Code produzieren.
Speaker:wir haben es jetzt
Speaker:mittlerweile schon einige Male gesehen, dass Anbieter für Nischen Software, also ich spreche jetzt eben nicht von der Zeiterfassung oder Reisekosten-Abrechnungs-App, wo du ja
Speaker:sofort skalierst,
Speaker:sondern so nischige Software, wo die Firma für das Produkt irgendwie deutschlandweit genau fünf Kunden hat.
Speaker:dass da die Softwarequalität echt auch schlecht ist und dort der Aufwand, den du dem Dienstleister da bezahlst, dem eigentlich gleich kommt, wie wenn du es selbst entwickeln
Speaker:würdest.
Speaker:klassische Szenario ist, das haben wir auch schon paar Mal so gesehen, dass der Hersteller diese Software eigentlich verweist hat.
Speaker:Im Prinzip ja.
Speaker:ist ein bisschen wie, stell dir vor du bist ein Softwarehersteller und du machst dann irgendwann ein neues Produkt.
Speaker:Also sag mal, du hast bisher irgendwie eine Management Software für einen Maschinenpark gemacht.
Speaker:Das hast du vor 20 Jahren verkauft, der
Speaker:Heißt das Scheiß.
Speaker:Und dann bist du aber umgewandelt auf irgendwie so eine Intralogistik-Software meinetwegen.
Speaker:Hast ähnliches Know-How, transferiert und das ist jetzt dein Baby.
Speaker:Dann hast du das alte eigentlich nicht mehr so wirklich weitergegeben, aber es gab fünf Kunden, die hatten das halt wirklich gebraucht und weitergebracht.
Speaker:Dann sagst du, ja gut, natürlich dürft ihr es benutzen, aber du hast es, aber es war nicht mehr dein strategisches Interesse.
Speaker:Also hast du immer weniger eigene Ressourcen
Speaker:eingesteckt und umgekehrt immer mehr Geld dafür verlangt, weil ...
Speaker:Wenn du etwas weiter betreiben sollst, du eigentlich nicht willst, dann lässt du dir das entsprechend bezahlen.
Speaker:Und so kommt man dann so ein bisschen in so einer Art Loose-Loose-Konstellation raus, wo der der Kunde viel zu viel für was bezahlt, was eigentlich nicht mehr den Wert hat, weil
Speaker:es seit zehn Jahren nicht weiterentwickelt wurde und stiefmütterlich behandelt wird.
Speaker:Und das sind die klassischen Kandidaten.
Speaker:Okay.
Speaker:Raus damit, neu machen.
Speaker:Sorry.
Speaker:Neu machen, dann raus damit.
Speaker:Ja, naja,
Speaker:aber in einem meiner Projekte, da haben wir die Situation, ich weiß nicht, ob du das überhaupt so explizit mitbekommen hast.
Speaker:Du hast es gerade so beschrieben.
Speaker:Na ja, dann verlange ich halt entsprechend viel Geld,
Speaker:wenn ich es loswerden möchte.
Speaker:Der Hersteller dieser Legacy Software, der sagt, ich mache es nicht.
Speaker:unser Kunde, der würde tatsächlich dafür bezahlen für das neue Feature.
Speaker:Ja, ja, richtig, richtig.
Speaker:ja neu bauen.
Speaker:Ja, genau.
Speaker:Ja.
Speaker:Wenn wir bei dem Thema mal bleiben, okay, du hast jetzt Legacy Software, die ist irgendwie nicht mehr, ich nenne es mal zeitgemäß oder prozessgemäß, da vielleicht das bessere Wort.
Speaker:Also die Software, die du in der Firma hast, die wird jetzt der Realität, der Prozessrealität nicht mehr gerecht.
Speaker:Da habe ich jetzt schon paar Mal mitbekommen, dass die Leute dann anfangen, ihre eigenen Chatchipity Accounts quasi von privat reinzusetzen.
Speaker:Ja.
Speaker:die bezahlen mit eigenem privaten Money für KI-Subscriptions, das dann in der Firma zu nutzen.
Speaker:Und was ich da echt hart finde, das ist, dann teilweise sogar als Antwort kommt, ist ja okay so.
Speaker:Dass die Firma
Speaker:quasi fein damit ist und quasi froh, dass die Leute sich ihre KI-Tools bezahlen.
Speaker:Das ist eine klassische Selbsthilfe, wenn irgendwas strukturell fehlt.
Speaker:Das geht natürlich gar nicht aufgrund der ...
Speaker:Du musst als Firma wissen, wo deine Mitarbeiter deine Daten hinschicken.
Speaker:Die werden ja nicht mit diesen Chechie-PT-Accounts nur über abstrakte konzeptionelle Sachen der Firmen und Prozesse sprechen.
Speaker:Die werden ganz konkret zu Do-Do's damit durchgehen.
Speaker:Wir haben alle so einen Datenanonymisierungslayer davor.
Speaker:Absolut.
Speaker:Ja, richtig.
Speaker:Richtig.
Speaker:Also und das so ein Klassiker, also das passiert teilweise, weil der z.B.
Speaker:der Genehmigungsprozess, damit firmenweit JCPT- zugelassen wird, dann mal irgendwie zwölf Monate dauert.
Speaker:besten ist...
Speaker:Ja, ja, genau, aber wenn du
Speaker:überlegst, da wird also zwölf Monate darüber nachgedacht.
Speaker:In der welchen Konstellation können wir es unseren Leuten erlauben?
Speaker:Und stillschweigen wird, in der dazwischen quasi dann eigentlich erlaubt, dass es regelfrei passiert.
Speaker:Das ist ja total absurd.
Speaker:Aber das ist ja, ich meine, Leute ...
Speaker:Die Leute, die nicht einfach zufrieden sind, damit den ganzen Tag irgendwie die gleiche Arbeit zu machen, sondern die mitdenken, die suchen natürlich nach Wegen, zu helfen.
Speaker:Und KI ist da ja ein Klassiker.
Speaker:Was man vorher hatte ...
Speaker:ganz ganz ganz ganz viel und immer noch deswegen hat sind tragende säulen in form von excel dateien ich meine das ist auch ein symptom
Speaker:immer wenn der excel dateien kompletten prozess eigentlich abbildet naja warum weil die das nicht das tooling bekommen haben was sie eigentlich für den prozess braucht
Speaker:weil man es nicht kaufen konnte.
Speaker:Das ist ja die Care Set.
Speaker:Prinzip sind diese Load-Bearing
Speaker:Excel-Dateien eigentlich die Obervampire der highly custom software, wenn man so will.
Speaker:Und das ist heute natürlich auch nicht mehr zeitgemäß, weil du jetzt kannst du custom software machen, dann brauchst du nicht mehr das mit Excel-Dateien lösen, die dann ja auch
Speaker:irgendwann keiner mehr warten kann, weil der Autor ist längst weg.
Speaker:Vielleicht.
Speaker:Also das sind so...
Speaker:Neben den Shutton-Tools gibt es die private, nicht die private, sondern die highly custom und dann irgendwann nicht mehr wegzudenkenden Excel-Dateien.
Speaker:Und dann gibt es, ich sag mal, off-label-use von Bestandssoftware im Sinne von, das kennt man echt häufig aus Firmen, da, es gibt zum Beispiel die Kommentarspalte in der
Speaker:Stammdatenverwaltung gibt es irgendwie Kommentar bei jeder Zeile in der Datenbank.
Speaker:Und die Kommentarspalte ist dann aber irgendwie Custom Syntax, die super wichtig ist und die da auf keinen Fall falsch gemacht werden darf.
Speaker:Und jetzt brauchen wir am besten KI, damit unsere Kommentarspalten korrekt befüllt werden, weil sonst bricht alles zusammen oder so was wird dann manchmal gemacht.
Speaker:Dann versuchst du quasi ein in den Brunnen gefallenes Kind mit einer Sauerstoffflasche zu versorgen, anstatt das rauszuheben, was natürlich mehr passt, die Stammdatenverwaltung an,
Speaker:dass diese ...
Speaker:Dinge nicht mehr überschatten in der Kommentarspalte sind, sondern halt strukturierter fast werden.
Speaker:Und dann hättest du zum Beispiel hier dann ein Argument, okay, vielleicht musst du deine Stammdaten-Software...
Speaker:...astomisen oder, wenn das nicht geht, dann neu entwickeln.
Speaker:Total wild.
Speaker:Was mir neulich vor die Flinte gekommen
Speaker:ist, das war bei Request for Quote beim RFQ.
Speaker:Stammdatenverwaltung läuft über SAP.
Speaker:Also genau dieses Ding.
Speaker:Und
Speaker:über das Kommentarfeld eines Vorgangs soll ein Chat zwischen internen und externen Partnern abgebildet werden.
Speaker:hast du's,
Speaker:Alter, voll geil, oder?
Speaker:Und zwar so, das System muss damit umgehen können, dass über das Kommentarfeld ein Chat abgebildet wird.
Speaker:Die Nutzer haben sich an folgende Nomenklatur zu halten.
Speaker:Dann haben die das ausspezifiziert.
Speaker:mega so was macht man da jetzt ja ok also jetzt zu sagen ich brauche ich brauche einen chat deswegen lasse ich mir von einem llm sap neu entwickeln ein bisschen vielleicht
Speaker:hochgegriffen aber dann
Speaker:lass dann dann kannst du mit k.i.
Speaker:ein plug in entwickeln oder ein add-on was halt über die api mit sap kommuniziert und zu dann ich sag mal entitäten
Speaker:Weil ich jetzt nicht genau weiß, es da für Sachen waren, die Kommentarspalte dazu gehört.
Speaker:Dazu halt dann einen Chat abbildet und den noch irgendwo speichert.
Speaker:Und im SAP ist dann vielleicht nur der Bezug zu dem Chat oder so was.
Speaker:Das kannst du heutzutage machen.
Speaker:Und dann hören die Leute auf, solche Hext zu machen.
Speaker:Wenn eine Sache ist klar, du kannst verbieten, du kannst schimpfen.
Speaker:Aber wenn du möchtest, dass die unerwünschten Sachen nicht mehr passieren, dann musst du eine bessere Alternative bieten.
Speaker:Und ...
Speaker:Das ist das einzige, was wirklich funktioniert.
Speaker:Ja, bezüglich bessere Alternative, also da darf man das echt nicht unterschätzen, weil ich immer das Gefühl habe, dass so Excel-Tabelle, die halt jemand privat baut und dann in die
Speaker:Firma bringt und quasi privates KI-Tool, das jemand privat kauft und in die Firma
Speaker:bringt, dass das so auf gleicher Flughöhe irgendwie bewertet wird.
Speaker:Aber du gibst ja Daten raus und wir hatten doch in einer der früheren
Speaker:Folgen schon das Thema Daten-Lag Web-Search.
Speaker:Ja,
Speaker:also das ist extrem schnell passiert.
Speaker:Das heißt, selbst wenn
Speaker:der KI Provider jetzt zusichert, die Daten nicht zu speichern oder für Trainingszwecke zu verwenden.
Speaker:Die KI Agenten nutzen ja mittlerweile ja tausende Tools und darüber hast du in jedem einzelnen Tool einen potenziellen Datenabfluss.
Speaker:Und wenn dann am Ende die vertraulichen Firmen Daten im privaten OneNote oder Evernote landen, nur weil das quasi über den KI Agenten connected ist, ja viel Spaß.
Speaker:Also es ist quasi nicht mehr nachverfolgt.
Speaker:Richtig.
Speaker:Wie siehst du von dem Nutzerrechtermanagement da auf die Themen?
Speaker:nur weil man Software bauen kann?
Speaker:Heißt es ja nicht, dass jeder Software bauen sollte.
Speaker:Und
Speaker:bisher war das quasi so, dass die Einstiegsbarriere so hoch war, dass das einen automatischen Filter ergeben hat.
Speaker:Da war quasi immer VBA-Scripting so quasi der Süchste der Gefühle.
Speaker:Vielleicht noch ein Python-Script.
Speaker:Aber es hat sich ja verschoben.
Speaker:auf jeden Fall.
Speaker:Jeder könnte jetzt halt irgendein LLM-Coding-Tool aufmachen und sich einfach irgendeine Software bauen lassen.
Speaker:ich jetzt auch prinzipiell nicht schlecht finde, also oder...
Speaker:Ist ja gut, dass jeder da inspiriert sein kann, aber du brauchst...
Speaker:Ich hab vorhin das Wort Maintainer in den Mund genommen.
Speaker:für die Tools, die in Prozessen in der Firma benutzt werden, da brauchst du...
Speaker:Maintainer, also Leute, sagen, ich weiß, worum es in dieser Software geht, ich weiß, wo sie läuft, ich weiß, wie ich sie updaten kann.
Speaker:Die müssen keine Programmierer sein.
Speaker:Die können ja auch über Vibecoding arbeiten, aber die, wenn man wissen will, läuft auf dem und dem Computer, ich hab das Masterpassport und so weiter und so fort.
Speaker:ja.
Speaker:Aber diese Leute sollten ein gewisses technisches Verständnis schon mitbringen.
Speaker:Ich würde jetzt nicht einfach sagen, du hast den ersten Entwurf gemacht, du bist jetzt der Maintainer.
Speaker:Und das
Speaker:bedeutet jetzt, dass umgekehrt dann nicht ständig ein Wildwuchs an Tools in der Firma entstehen darf.
Speaker:Stell dir vor, jeder Vibe-Coder hat jetzt jeden Tag sich ein neues Tool.
Speaker:Das ist ja auch absoluten Alptraum-Zoo.
Speaker:Da kannst du die Qualität auch
Speaker:dann knicken.
Speaker:Aber ich würde den Leuten trotzdem zugestehen,
Speaker:Okay, die dürfen was prototypen.
Speaker:Und dann ...
Speaker:sollte das aber dann, bevor es quasi in der Gruppe dauerhaft benutzt wird, eben zentralisiert werden.
Speaker:Also das heißt, einer, quasi ein Maintainer wird, benannt, und die ...
Speaker:jemand in der Firma, sagen wir mal, IT weiß, zumindest auf dem Papier, dass es dieses Tool gibt.
Speaker:Und dann haben die Leute Hilfe zur Selbsthilfe, weil sonst ...
Speaker:wenn die jetzt immer irgendwie erst einen Antrag stellen müssen für das und das und das, dann machen sie doch wieder irgendein Shutton Tool oder...
Speaker:Also dann machen sie es trotzdem.
Speaker:Dann wird halt die App gevibecoded mit einem privaten Account von irgendwas und dann halt irgendwie, keine Ahnung, auf einem Sharepoint, HTML gespeichert, die dann alle heimlich
Speaker:zugreifen für eine Pseudo-Webapp dann.
Speaker:Das wollen wir auch nicht, sondern gibt denen halt einen Prozess, dass sie ein Prototyp machen können und erlaube dann, dass wenn...
Speaker:Es sei entsprechend gute Gründe dagegen, die dann auch verstanden werden, dass das dann in eine schlanke, gevibe-codete, ja, mit einem Maintainer, der halt da mitdenkt, App wird im
Speaker:Gruppenfirmen-Abteilungsportfolio.
Speaker:Dann, glaube ich, kriegst du das zwischen Wildwuchs und so weiter ganz gut gemanagt.
Speaker:Und da haben wir jetzt verschiedene Stufen.
Speaker:Du hast quasi eine Wegwerf-App.
Speaker:Was heißt Wegwerf-App?
Speaker:Eigentlich brauchst du die jetzt, keine Ahnung,
Speaker:Vielleicht mal an einem Wochenende für eine Messe oder sowas.
Speaker:Dann lass es die Leute einfach machen, die wird danach sowieso weggeworfen.
Speaker:ist jetzt nicht schlimm.
Speaker:Da brauchst du nicht mal diesen Maintainer.
Speaker:Wenn es dann eine Mini-App ist, die ja so wirklich benutzt wird, aber jetzt nicht super komplex ist, dann soll es zumindest klar sein, die muss irgendwie auf der Firmenhardware
Speaker:laufen, ein Schema F folgen und gibt einen Maintainer.
Speaker:Und wenn du dann wirklich zentrale, lebenswichtige Prozesse des Unternehmens
Speaker:hast, dann musst du halt die Runde entsprechend größer machen.
Speaker:Dann gibt es halt Product Owner, Maintainer, muss klar sein, wer sind die Stakeholder, also wer darf da mitentscheiden, was im nächsten Update passiert, was nicht.
Speaker:Also weil da musst du auch über Updates und Rückwärtskompatibilität dir Gedanken machen.
Speaker:Alles heutzutage leichter ist dann KI, aber das sind halt die Prozesse.
Speaker:Und dann kannst du diesen fließenden Übergang machen und auf Basis dieser Wegwerfsachen, da dürfen dann gerne die Leute selbst was
Speaker:auch einfach code.
Speaker:Also dann sind wir tatsächlich bei dieser HTML irgendwo im SharePoint.
Speaker:Aber die darf keine tragende Säule werden.
Speaker:Ich finde das total cool, weil man das so schön eskalieren kann.
Speaker:Und zu den Wegwerfe-Apps, also vielleicht so Stufe Null mäßig, zählen
Speaker:für mich dann auch so diese einmal HTMLs.
Speaker:Und da hatte ich erst neulich den Fall, ich wollte genau verstehen, wie die Computer-Resourcen in Hallerium von unseren Kunden benutzt werden.
Speaker:Also wer hat
Speaker:von welcher Art wie viel und so.
Speaker:Und unser Standard Reporting hat das nicht hergegeben.
Speaker:Also habe ich mir anhand der Daten in Hallerium
Speaker:quasi einen HTML Report geben lassen.
Speaker:Und das war total cool für den Drilldown.
Speaker:Und da waren ein paar Dinge dabei, nicht alle, aber ein paar, wo ich mir wünschen würde, dass die quasi auch Standard werden für die Zukunft.
Speaker:Und dann wäre es sozusagen die nächste Eskalation, die du ja beschrieben hast, so ja, eine Nice-to-have-App.
Speaker:Aber wenn ich die nicht habe, dann bleibt die Firma deswegen nicht stehen.
Speaker:Anders, wenn du sagst, du knüpfst daran jetzt deinen Liquiditäts-Forkast für die Firma, dann wird das Ganze allmählich irgendwie geschäftskritisch.
Speaker:wäre dann so aus dem, wie ich es jetzt wahrgenommen
Speaker:habe, wie du es eigentlich
Speaker:geklastert hast, zu dieser dritten Stufe.
Speaker:Und das Schöne ist, man muss sich nicht von vorneherein kommenden, auf welche Stufe man da gehen möchte, sondern kann es so peu à peu durcheskalieren.
Speaker:Für mich wäre der Übergang von dem HTML, was du beschrieben hast, zur Mini-App, dann gegeben, wenn du sagst, du benutzt das A nicht mehr alleine oder in einer entsprechenden
Speaker:Regelmäßigkeit.
Speaker:Wenn du sagst, du machst das alleine und du willst es schon hin und wieder verwenden, aber dann machst du es sowieso mit einem Companion-Chatbot und das HTML ist eigentlich keine
Speaker:App, sondern einfach nur eine fancy Visualisierung von diesem Bot.
Speaker:Dann brauchst du kein Prozess drumherum machen.
Speaker:Weil wenn es komplett kaputt ist, dann sagst du dann sowieso, hey, mach mir das nochmal neu.
Speaker:Also dementsprechend muss nicht alles diesen Kanal gehen, aber alles, was quasi im Team irgendwie Load-Bearing wird.
Speaker:wo Schmerzen entstehen, wenn es dann nicht mehr geht.
Speaker:nicht dabei also vor allem dieses Singleplayer to Multiplayer Thema ist etwas das ich glaube ich die meisten unterschätzen weil wenn du dir selber auch ein Dashboard oder eine
Speaker:App baust dann ist für dich das Benutzungskonzept völlig klar.
Speaker:richtig genau du bist Maintainer,
Speaker:User, Programmer alles zugleich.
Speaker:Maxim jetzt gibt es ein Thema
Speaker:Da bin ich gerade dran, einen Gast zu akquirieren.
Speaker:Also
Speaker:vielleicht können wir da nochmal wirklich tiefer einsteigen.
Speaker:Aber ich würde das Thema heute zumindest schon mal anschneiden, weil wir haben jetzt gerade drüber gesprochen, wo macht es technisch Sinn?
Speaker:Wer sollte quasi eine Rolle Apps bauen
Speaker:dürfen?
Speaker:Und jetzt gibt es auch noch den Aspekt dessen, wo man sich wirklich ein Ei legen kann, wenn man einen Prozess über eine Wipe gecoded App oder eine mit KI gebaute App baut.
Speaker:Und das würde ich mit dir gerne mal kurz zerlegen.
Speaker:Was ist denn so aus deiner Sicht?
Speaker:So eine vielleicht auch klasse an Applikation, wo man eher die Finger davon lassen sollte.
Speaker:Es gibt einerseits die Sachen, wo du quasi so einen rechtlichen Stempel drauf haben willst.
Speaker:Also bei Buchhaltung, Zeiterfassung und so weiter.
Speaker:Da wäre ich halt erstmal vorsichtig, da hängen halt Nachweispflichten dran, die irgendjemand mal auch zertifiziert hat und so weiter.
Speaker:Das heißt, meine, okay, ich könnte es jetzt vielleicht nachbauen lassen, aber habe ich dann Rechtssicherheit.
Speaker:Eher halt, ja.
Speaker:bisschen schwierig, dann oder dann ist der Overhead einfach größer.
Speaker:meine, wenn ich mir, dass meine firmeninterne App mir da irgendwie zertifizieren lasse, das macht ja keinen Sinn.
Speaker:Bei Lohnabrechnungen habe ich das neulich erst gesehen.
Speaker:hat sich
Speaker:nämlich ein Kunde die Frage gestellt, warum zum Geier nutzen wir dieses Tool?
Speaker:Naja, die Firma hat ein Zertifikat.
Speaker:Ja, ganz genau.
Speaker:Also,
Speaker:wenn du jetzt eine riesige Firma bist und deine Schmerzen so groß sind, dann können sich vielleicht irgendwann diese Zertifizierungen dann doch wieder rechnen.
Speaker:Aber für die meisten, ne, dann lebst du einfach damit.
Speaker:Und dann natürlich auch so ...
Speaker:Generell, meine, hab's da vorher am Anfang gesagt, geh an die Kronjuwelen, geh an die Eingeweihte, weil die dich als Firma ausmachen.
Speaker:Also es macht keinen Sinn, Custom Software zu schreiben für Dinge, irrelevant sind für dich als Firma, sondern die einfach nur da sind als Prozesse, weil sie halt dazugehören.
Speaker:Sondern das macht vor allem da Sinn, wo es deine Kernprozesse sind, die dich von deinen Konkurrenten unterscheiden.
Speaker:Da möchtest du nicht irgendwas von der Stange kaufen.
Speaker:Aber für deine Buchhaltung willst du was von der Stange eher kaufen.
Speaker:Aber trotzdem gibt es natürlich noch die andere Achse, die man auch nicht unerwähnt lassen sollte.
Speaker:Was ist denn der Schaden, wenn es schief geht, wenn es nicht funktioniert?
Speaker:Also, wenn du jetzt zum Beispiel eine Software kaufst, dann hast du da unter Umständen einen guten Hersteller dahinter mit einem Service-Level-Agreement und so weiter.
Speaker:Das heißt, if shit hits the fan.
Speaker:Also wenn es schlecht ist, was kannst du tun?
Speaker:Das kannst du auch intern lösen.
Speaker:Wenn du sagst, das ist eine kritische Sache, da habe ich nicht einen Maintainer, sondern zwei oder drei.
Speaker:Also alles Wissen ist dupliziert und der Prozess ist klar und die Infrastruktur ist klar.
Speaker:Das kannst du auch intern lösen, aber du musst entsprechend dir dessen bewusst sein, welcher Schaden entsteht.
Speaker:Ist es nur nervig, wenn es weg ist oder wenn es weg ist, dann
Speaker:keine Ahnung.
Speaker:Dann kann ich beispielsweise meine
Speaker:Materialien nicht mehr bestellen und meine Produktion steht dann still nach zwei Tagen oder sowas.
Speaker:Das ist ein anderes Risiko, das musst du dann handeln.
Speaker:Und da wäre ich, ich in meiner Entscheidungsfindung, mit welchen Use Cases ich oder was ich anfange zu ersetzen, diese halt in der Priorität dann etwas zurückstufen.
Speaker:Es sei denn natürlich ist der Benefit wäre so groß, aber da musst du die entsprechenden Sicherheitsvorkerungen fassen.
Speaker:Das ist einfach eine Achse der Entscheidungsfindung, die wichtig ist.
Speaker:Und dann natürlich
Speaker:Was auch dazu zählt, nur weil man was machen kann.
Speaker:Also es ist nicht, dass man es auch machen sollte oder darf.
Speaker:Wir haben beispielsweise den EU AI Act.
Speaker:Also wie viel Monitoring?
Speaker:habe auch gerade Vertretung von Know-how-Trägern, aber auch von anderen Rollen.
Speaker:Dokumentation.
Speaker:Wen ruft man nachts an, wenn es schief geht?
Speaker:Was hat man da?
Speaker:Arbeitet man da mit personenbezogenen Daten vielleicht?
Speaker:Dann muss man auch schon wieder ganz andere nochmal Datenschutzprotokolle und so weiter behandeln.
Speaker:Also diese Aspekte musst du einfach mit durchgehen und dann gibt es dann aber Sachen, da lasse ich lieber die Finger davon, es sei denn es ist wirklich, die Karotte ist so saftig
Speaker:und groß, dass ich sage, ich gehe durch diese ganzen Dokumentationsprozessdefinitions- und rechtlichen Hürden auf dem Weg dahin.
Speaker:Ja.
Speaker:Das finde ich wirklich krass, weil du hast ja die Pflicht, dass du deine Mitarbeiter, die mit KI arbeiten, auch adäquat fortbildest, was auch immer adäquat bedeutet.
Speaker:Nur
Speaker:was definitiv nicht adäquat ist, ist überhaupt keine Art der Fortbildung jemanden zu geben.
Speaker:Und wenn man das mal vergleicht, wer jetzt im professionellen Kontext mit KI arbeiten darf, weiß die Firma erlaubt und wer eine Schulung bekommen hat.
Speaker:Das geht ein bisschen auseinander.
Speaker:wenn du dann auf die Idee kommst, hey, es ist eine gute Idee, zum Beispiel im Recruiting KI einzusetzen und baust dann aus Versehen einen Stufe-3-Use-Case, der quasi, weil er über
Speaker:Menschen entscheidet, KI entscheidet über Menschenschicksale.
Speaker:Deswegen brauchst du Monitoring-Pflichten.
Speaker:Es ist erlaubt, zu tun, aber du musst ja quasi die Governance drumherum bauen.
Speaker:Und
Speaker:wenn dann jemand aus Versehen, weil er oder sie ja nie die Schulung erhalten hat diesbezüglich mit einem App-Builder,
Speaker:da eine Software baut, die EU-AI-Act problematisch wird, das ist schon Hardcore eigentlich.
Speaker:Ja
Speaker:oder in einem Webcrawling.
Speaker:kann
Speaker:jeder Bot einfach machen und in den meisten Fällen ist das auch vollkommen okay.
Speaker:wenn möchtest, was ist auf dem Markt los, was wird über meine Firma gesagt, das ist ja alles vollkommen fine.
Speaker:Und dann geht's, aber schwierig wird es dann immer, wenn du in personenbezogene Daten gehst, die du dann sammelst.
Speaker:Ja genau.
Speaker:Daten zu Einzelindividuen.
Speaker:Das wäre ja zum Beispiel auch wieder im Thema Recruiting.
Speaker:Also es ist ja fein, dass du sagst, ich suche auf LinkedIn
Speaker:nach Kandidaten, die ich dann vielleicht aktiv anschreiben will.
Speaker:Aber wenn du jetzt beginnst, die eine interne Datenbank zu führen und sei das nur implizit aufgrund deiner History, dann musst du zumindest mal bisschen schauen und nicht, du danach
Speaker:irgendwie einen
Speaker:Prediktor hast mit, ~ bei LinkedIn haben die beiden anscheinend eine Affäre miteinander.
Speaker:Das wäre dann nicht so gut.
Speaker:Fun fact, wir bieten auch Schulungen an.
Speaker:Ja, richtig.
Speaker:Ja, also das heißt, wir haben vorhin über Ausfall gesprochen.
Speaker:Also was ist, wenn es quasi einfach nicht mehr funktioniert?
Speaker:Gibt
Speaker:es einen zweiten Maintainer, dass wenn der im Urlaub ist, dass jemand anders dann helfen kann, schnellen Buckfix machen kann?
Speaker:Ist die Infrastruktur dahinter?
Speaker:Muss sie redundant sein?
Speaker:Oder wie ist das gehandelt?
Speaker:Aber es gibt halt auch einfach die Fehlhandlung.
Speaker:Also Fehlbehandlung.
Speaker:Und was wir noch gar nicht darüber gesprochen haben, so bisschen Kostenexplosionen.
Speaker:Gerade bei KI-Systemen oder sowas.
Speaker:richtig.
Speaker:setze ich da einfach mal was auf, wo...
Speaker:Ach ja, da gehen halt einfach keine Ahnung.
Speaker:300 Millionen Tokens einfach mal irgendwie da durch, durch das System.
Speaker:Früher gab es auch gerne diese kleinen so...
Speaker:greatest fuck up as an AWS.
Speaker:Genau, wo jemand dann so quasi aus versehen und für drei Wochen unentdeckt irgendwie so 500 GPU-Server gebucht hatte.
Speaker:Und solche Fehler kann natürlich auch mit KI auf entsprechend blöden Skalen passieren.
Speaker:Also wir haben ja über der agentischen System und ihre Subagenten und so weiter gesprochen.
Speaker:Und wenn du einfach mal machst und gar nicht darüber Gedanken machst, für welche Aufgabe tritt der jetzt wie sehr aufs Gas, dann hast du nachher vielleicht diese kleine nette App,
Speaker:die aber irgendwie jeden Tag 300 Euro Tokenkosten verursacht.
Speaker:Das wäre jetzt nicht so cool.
Speaker:bezüglich bin ich echt gespannt in welche Richtung das mit den wirklich vollautonomen agenten weil
Speaker:jeder agent der an super weist agiert es traut sich im zweifel auch niemanden mehr den abzuschalten und es hängt unter umständen dickes preisschild dran im vergleich zu einem
Speaker:microservice der vielleicht auf einem kleinen serverchen vor sich hin gammelt
Speaker:Das ist gut.
Speaker:Dieser Agent, keiner weiß, was er macht, aber wir können ihn nicht abschalten und er kostet jeden Tag so so viel 100 Euro.
Speaker:Der Schutzgeld Agent.
Speaker:Oder
Speaker:dieses eine Bild bei Quake, Doom, Half-Life, eines dieser Spiele, wenn das Bild aus dem Repository entfernt wird, dann kompiliert die Software nicht mehr und keiner weiß warum.
Speaker:In eine ähnliche Situation begibst du dich damit die Agenten.
Speaker:Maxim zum Abschluss.
Speaker:Noch mal eine kleine Frage hinsichtlich Make or Buy.
Speaker:Aber jetzt aus der Perspektive nicht Brownfield, sondern Greenfield.
Speaker:Du hast die Situation, du brauchst ein neues software.
Speaker:Und jetzt hast du die Wahl, entweder
Speaker:du suchst dir das Beste für deinen Zweck im Markt versus du baust es doch neu.
Speaker:Was ist so die gedankliche Entscheidungskaskade, die dabei dir abläuft?
Speaker:Also ich habe vorhin das mal kurz angerissen, aber das wichtigste ist für mich, ist das ein Commodity-Thema oder wie nennen wir es manchmal?
Speaker:Hygiene-Faktor?
Speaker:Oder betrifft es den Prozess, der dich als Firma ausmacht, der dich von deiner Konkurrenz unterscheidet?
Speaker:Und wenn das Letzteres ist, also der Prozess, der dich von deiner Konkurrenz unterscheidet, dann dich immer erstmal die Tendenz zu selber machen.
Speaker:Weil wenn du was von der Stange hast, das hat dann auch die Konkurrenz und dann bist du als Firma plötzlich commodity.
Speaker:Und das wollen die Allermeisten halt nicht.
Speaker:Gleichzeitig stimmt es natürlich, Kaufsoftware ist billiger, aber es wird dir immer irgendwann mal was fehlen.
Speaker:Also wir haben auch im Hallerium-Entwicklungsprozess, also basiert natürlich wie die meisten Software Packages heutzutage auf wahnsinnig viel Open Source Packages.
Speaker:der kaufpreis ist null trotzdem gab es fälle da wir gesagt haben das bauen wir selbst weil wir sonst darauf angewiesen sind dass die roadmap des herstellers oder der der maintainer
Speaker:in dem fall ungefähr dem entspricht was wir brauchen und b
Speaker:Du hast immer diesen Fall, dass dann irgendwelche Features dir fehlen für das, du tun willst.
Speaker:Das gilt eigentlich immer.
Speaker:Und die Frage ist, ist das dann fein oder beginnst du gegen das Tool zu kämpfen, die Features, du brauchst, gerne umzusetzen?
Speaker:Und das ist Beispiel ein Grund, warum wir Langchain damals nicht ins Backend von Hallerium reingenommen haben oder zumindest nicht in tragender Rolle, nur für so ein paar Sachen wie
Speaker:so Hilfsfunktionen, vielleicht wie man irgendwie ein PDF
Speaker:in den Markdown umwandelt oder so was.
Speaker:Aber nicht in die tragende Rolle, wie die Promptlogiken aufgebaut sind.
Speaker:Obwohl man damals hätte sagen können, provokant, Hallerim ist fast wie so Frontend of Langchain.
Speaker:Also nur fast, aber da hätten wir genau aufgrund dieses fast, dann halt wahnsinnig viel gegen Langchain begonnen zu kämpfen.
Speaker:Und dann war es viel besser, das hätte mehr Arbeit
Speaker:erzeugt, wirklich, genau.
Speaker:Und deswegen war es dann besser, Anfang an was Eigenes zu bauen.
Speaker:wo du halt immer verstehst, wie es funktioniert und wenn dir was fehlt, baust du es einfach an.
Speaker:Fertig.
Speaker:Und du hast von Anfang an die Architektur auf Basis deiner Vision ausgelegt.
Speaker:Also diese 20 % Features, die dir fehlen, sind bei den Commodity Prozessen, sind das deine Randfälle.
Speaker:Aber bei den Kernprozessen sind das die Dinge, die dich ausmachen.
Speaker:Die, dein Produkt, dein Service, deine Firma von anderen unterscheiden.
Speaker:Und ...
Speaker:Dementsprechend ist das für mich eigentlich die absolute Hauptdiskriminante.
Speaker:Da musst du natürlich auch rechnen.
Speaker:Euro, Dollar, was auch immer.
Speaker:Ja.
Speaker:Und das ...
Speaker:Ich würde dabei die Kalkulation über einen Softfaktor einbauen.
Speaker:Nämlich, wenn du was selber baust, dann hast du auch in der Firma das Wissen, warum es so ist, wie es ist.
Speaker:Also dieser ...
Speaker:Du hast einen Learning-Effekt, also einen Lerneffekt noch mit dabei, den du nicht hast, wenn du es einfach kaufst.
Speaker:Und der kann auch sehr wertvoll sein, wieder.
Speaker:Gerade wenn es die Prozesse sind, dich als Firma ausmachen.
Speaker:ist irgendwie wie so ein Katalysator.
Speaker:Also dadurch, dass man Enterprise Software jetzt viel mehr auch in die Hand nehmen kann,
Speaker:kann man sich seine Kernprozesse viel mehr zu eigen machen und gleichzeitig viel stärker noch ausklammern, was einen eigentlich nicht interessiert, weil auch die Toolvielfalt am
Speaker:Markt explodiert.
Speaker:Ja, Genau.
Speaker:Und es gibt dann einen Zwischenbereich, sozusagen die
Speaker:...
Speaker:Es ist eine Software, die du gekauft hast, aber die du individualisierst.
Speaker:Also, du wirst ja eigentlich nie ganz
Speaker:bei Null anfangen.
Speaker:Ja, also du machst jetzt zum Beispiel ...
Speaker:Du kaufst Du entwickelst ja auch nicht das LLM neu, ne?
Speaker:Also, das heißt, du kaufst dir die Bausteine, die dir erlauben, deine Custom-Geschichte aufzusetzen.
Speaker:Und das kann
Speaker:manchmal auch sein ...
Speaker:Das ist eine Software im Prinzip von der Stange, die aber derartig gut konfigurierbar ist, dass deine Konfiguration wieder niemand am Markt hat.
Speaker:Und in dieser Konfiguration im Prinzip auch schon
Speaker:Know-how steckt, was nur du hast.
Speaker:Also was ...
Speaker:Im Prinzip ist SAP in gewisser Weise so ein Beispiel.
Speaker:Nur dass das ja dann immer die Berater für dich machen.
Speaker:Das ist ja eigentlich wie so ein Betriebssystem und keine zwei Firmen haben genau das gleiche SAP.
Speaker:Deswegen muss man nicht das neu bauen, aber dann halt diese ...
Speaker:Dieses Customization Layer daran, also diese Anpassungen, die sind dann halt hochspezifisch für dich.
Speaker:Und das gilt auch in diesen ganzen KI, in der ganzen KI Domäne.
Speaker:Wir benutzen ja alle irgendwie Harnesses, Plattformen etc.
Speaker:Hallerium.
Speaker:Also in Hallerium baust du ja auch
Speaker:Custom Lösungen für die Prozesse des Kunden.
Speaker:Aber du musst nicht Hallerium nachbauen dafür, sondern du hast halt dein Custom Layer unter.
Speaker:Und so funktioniert das dann auch.
Speaker:Es immer schön mit Hallerium zu schließen.
Speaker:Danke Maxim.
