Zu billig, um wahr zu sein? Was KI wirklich kostet – und wer gerade draufzahlt
Zwanzig Euro im Monat für einen Assistenten, der programmiert, recherchiert und Meetings zusammenfasst – das klingt zu billig, um wahr zu sein. Und genau das ist es auch: Die großen KI-Anbieter schreiben Milliardenverluste, die Preise sind subventioniert. Nur wer zahlt eigentlich gerade drauf – und wie lange noch?
Maksim rechnet vor, was wir selbst bei Erium jeden Monat für KI ausgeben. Dazu die Frage, die alle betrifft: Welche Anwendungen überleben, wenn die echten Preise kommen – Meeting-Analyzer, Vibe Coding, Deep Research? Oder muss dann plötzlich wieder das eigene Hirn vor dem Prompten ran?
Dann wechseln wir die Währung: Ein einzelner Prompt kostet ungefähr so viel Strom wie zwei Minuten Licht im Wohnzimmer, ein fünf Sekunden langes KI-Video schon so viel wie tausende Prompts. Und für das Training eines KI-Modells läuft im Rechenzentrum ein komplettes Oktoberfest. Außerdem die Kostenart, die auf keiner Rechnung steht: Review-Schulden – der Berg an KI-Output, den du durchwinkst, statt ihn zu lesen. Theo hat drei günstige Tricks dagegen.
Zum Schluss die Frage hinter allem: Wenn KI uns effizienter macht – warum wächst unser Fußabdruck trotzdem, und warum fühlt sich die Arbeit nach mehr an statt nach weniger? Maksims Antwort passt in einen Satz und ist beruhigender, als man denkt.
